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Mit Rentiernomaden über den Ural
Filmabenteuer mit 5000 Rentieren
Eine Nomadenfamilie im Ural rüstet sich für
den Zug ins Winterquartier.
Die Männer treiben die 5000 Rentiere ihrer
Herde zusammen. Die Frauen bereiten den Abbau des Sommer-quartiers vor. Zur selben Zeit
bahnt sich ein Kettenmobil seinen Weg durch die Sümpfe Sibiriens. Es fährt in den Ural. Über
den Bergen hängt seit Tagen schlechtes Wetter.
Hubschrauber können nicht fliegen und so ist
der Fahrer im Auftrag der Schulverwaltung drei Tage und Nächte unterwegs, um die Kinder von
Nomaden-Familien abzuholen. Die Familie, zu der das Kettenmobil unterwegs
ist, gehören zum Volk der Komi. Sie leben am
Polarkreis, im Ural, an der Grenze zwischen
Europa und Asien. Die Region ist etwa so groß wie Deutschland
und Frankreich zusammen. Nur fünfhunderttausend Menschen leben hier
und ebenso viele Rentiere.
Bevor der strenge sibirische Winter
hereinbricht, müssen Wassili und Alexej mit ihrer Familie den Ural überquert haben. Doch in diesem Jahr
kommt der Schnee früher als erwartet. Menschen und Tiere stehen am Beginn einer
langen, beschwerlichen Reise. Die große Herde ist immer auf der Suche nach Futter und zieht
voran. Die Familien mit ihren Schlitten folgen ihr.
Es ist ein archaisches Leben unter dem
weiten, freien Himmel, abhängig allein vom Wohlergehen der Tiere und dem ewigen Kreislauf der Natur.
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Trailer
Bildergalerie
Preise:
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Bester Film
- Beste Kamera
- Beste Musik
TAC-Filmfestival, 2008
Eugene, Oregon USA
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